Schwarze Husaren Gindorf 1977
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         Gründung der Schwarze Husaren Gindorf

Im Mai des Jahres 1977 traf sich Hubert Jungverdorben sen. mit seinen Söhnen Helmut und Herbert, sowie Michael Schauf und Günter Wolf im Lokal „Lindenstube“.

Sie überlegten damals, wie sie am Broer-Fest 1977 wieder aktiv teilnehmen könnten. Hier wurden dann die „Schwarzen Husaren Gindorf“ geboren.“

Unter der Zugführung von Hubert Jungverdorben sen. und seinem damaligen Stellvertreter, Heinz Hahn, formierte sich innerhalb von nur wenigen Wochen eine neue, 17 Mann starke Truppe, die dann beim Broer-Fest 1977 ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte.

Das Amt des Schützenkönigspaares bekleideten damals Adolf II. und Königin Maria Nix. 

Protokolle oder andere schriftliche Unterlagen über die Gründung unserer Zuggemeinschaft gibt es allerdings nicht.

 Aus heutiger Sicht mag das sicherlich schade sein, aber allein diese Tatsache birgt ja auch die Hoffnung in sich,dass all die mündlichen Überlieferungen unserer Gründungsmitglieder,von denen übrigens auch heute noch viele in den Reihen des Zuges mitmarschieren – und dessen Aussagen sicherlich irgendwann auch einmal schriftlich festzuhalten sein werden – den Geist der Gründungsidee unserer Zuggemeinschaft in die Zukunft tragen werden.

 

           Anschaffung Zugstandarte

Wir schrieben das Jahr 1979 als die Schwarzen Husaren Gindorf ihre Zugstandarte bei den Schwestern im Kloster Kreitz bei Holzheim in Auftrag gegeben haben. Im Juni von Heinz Hahn und Franz-Peter Teppler dort abgeholt, wurde unsere Zugstandarte am Schützenfestsonntag des Jahres 1979 von unserem damaligen ersten Standartenträger Herbert Jungverdorben sowie den Zugkameraden Hermann Kluth und Heinz Brosch mit einem weißen Leinentuch verhüllt, in die Kirche geleitet und dort von unserem Präses und Pfarrer Harrie de Zwart geweiht.

Auf der Straße fungierten fortan Michael Schauf und Ernst Engel im Amt der Fahnenoffiziere und begleiteten anfänglich unseren Standartenträger Herbert Jungverdorben, später Robert Hoppe, dann Hermann Kluth, Thomas Pröpper,  Manfred Sack sowie nun letztlich Frank van den Burg. Letzterer wird heute durch die Fahnenoffiziere Jürgen Teppler sowie Thomas Pröpper begleitet. 

Was das „Broer-Fest“ 1979 neben der Weihe unserer Zugstandarte darüber hinaus noch zu einem besonderen „Broer-Fest“ in unserer Zuggeschichte werden ließ?

Da waren beispielsweise unsere beiden Zugkameraden Hermann Kluth und Peter Ranftler, die am Schützenfestmontag eigentlich nur mal eben zum Trippen an die Schießbude wollten und sich kurze Zeit später dann beim Pfänderschießen auf dem KK-Stand der Bruderschaft einfanden.

Vom Schießen immer noch nicht genug auch als der Königsvogel aufgezogen wurde – und in seeliger Bierlaune auf das, was kommen könnte, von Hermann Kluth wohlweislich hingewiesen, animierte Peter Ranftler unseren Hermann, mit dem er erst seit dem vorangegangenen Samstag in einer Zuggemeinschaft zusammen marschierte, er möge doch weiter für ihn schießen, was Hermann Kluth dann auch mit Treffsicherheit tat.

Das Ergebnis ist heute bekannt. Für alle damals überraschend, wurde Peter Ranftler als künftige Majestät der Bruderschaft Gindorf ins Festzelt getragen und am darauf folgenden Dienstag im Rahmen der Krönungsfeierlichkeiten offiziell als neuer Kronprinz der Bruderschaft proklamiert.

Natürlich hatte unser damaliger Junggeselle Peter auch eine Königin.

Bärbel Zündorf, die Tochter unseres ersten Vereinswirts-Ehepaars Karl und Christa, übernahm dieses hohe und manchmal kräftezehrende Amt.

 

         Erster Schützenkönig der Schwarze Husaren Gindorf

Vom 21. – 24. Juni 1980 feierten Peter und Bärbel ihr Gindorfer Broer-Fest unterstützt von unserer Zuggemeinschaft, die den beiden am Haus unseres damaligen Zugführers Hubert Jungverdorben sen. eine prächtige Residenz erbaut hatte.

Prinzessinnen waren damals Michaela und Silke Jungverdorben, die beiden Töchter von Helmut und Marlies Jungverdorben sowie Simone Jungverdorben, die Tochter von Herbert und Christa Jungverdorben, heute verheiratet mit unserem Zugkameraden Ralf Breuer.

Und als Hofdamen fungierten unter anderem Ute Kluth, Annemie Nix und Renate Wolf, allesamt Frauen unserer Zugkameraden.

        

         Weitere Schützenkönige der Schwarze Husaren Gindorf

Um in der Reihenfolge zu bleiben, gab es mit Marita und Robert Hoppe, dem heutigen Brudermeister unserer Gindorfer Bruderschaft im Jahr 1990, mit Helmut und Marlies Jungverdorben 1993 und Hubert und Eleonore Jungverdorben im Jahr 2000 sowie mit Jürgen und Silvia Moll im Jahr 2004 noch weitere, prächtige und schöne Königsjahre, die unsere Zuggemeinschaft gemeistert hat. 

Aber dieses erste Mal als Königszug unserer Bruderschaft, nur drei Jahre nach Gründung unserer Zuggemeinschaft in der Verantwortung zu stehen, dies hat die Schwarzen Husaren Gindorf zu einer echten Gemeinschaft zusammengeschweißt, in der sich der eine auf den anderen verlassen konnte. Aus dieser Verlässlichkeit untereinander und dem gemeinsamen Erlebnis, etwas geschafft zu haben, erwuchs in unserer Zuggemeinschaft in den nächsten Jahren ein schon fast beängstigender Elan, eine Spontanität und eine Kreativität was Aktivitäten anging, die zu damaliger Zeit ihres Gleichen suchte.

 

         Erstes Hallenfußballturnier der Schwarzen Husaren Gindorf

So auch unser erstes Hallenfußballturnier in der Gustorfer Großsporthalle am 11. April 1981. Allein diese Fußballturniere, die wir fortan Jahr für Jahr durchführten und mit deren Erlös wir zum Teil großzügig die Bruderschaft unterstützten, haben uns sehr schnell einen sehr guten Ruf als Arbeiter und Macher eingebracht. Ebenso die Austragungen der Schießwettbewerbe zugunsten der Kinderkrebshilfe Düsseldorf.

Im Nachhinein, auch dass muss man fairerweise einmal an dieser Stelle sagen, hat uns diese Erwartungshaltung von außen im Laufe der Jahre auch die Grenzen des Machbaren und Möglichen aufgezeigt, mit denen wir mehr und mehr zu kämpfen hatten und sicherlich auch zu kämpfen haben werden. Eine Erscheinung, die sich wohl in vielen Zuggemeinschaften unserer Bruderschaft in den letzten Jahren immer wieder zeigt und die wir – weil sie eben nicht symptomatisch für unsere Zuggemeinschaft ist – wohl ernst nehmen,aber auch künftig eher als Herausforderung ansehen, an der wir mit dem nötigen Teamgeist die Belastbarkeit unserer Zuggemeinschaft messen werden.

 

         Helmut Jungverdorben zunächst als stellv. Zugführer

Im Juni 1982 fungierte Helmut Jungverdorben erstmals neben seinem Vater Hubert als stellv. Zugführer. 1983 musste Helmut dann bereits für ein Jahr pausieren. Eine Knieverletzung zwang ihn dazu und er lag sogar am Kirmeswochenende des Jahres 1983 noch im Krankenhaus. Für Ihn sprang sein Bruder Herbert als stellv. Zugführer ein und Robert Hoppe übernahm von ihm wiederum die Zugstandarte.

Bereits während der Zeit als Hubert als Zugführer fungierte, war Helmut Jungverdorben derjenige, der alles organisierte und der große Freude daran hatte, wenn eine Veranstaltung dann letztlich auch funktionierte.

1987 dann übernahm Helmut Jungverdorben die Nachfolge seines Vaters als Zugführer. Insgesamt 25 Jahre lang hat Helmut zuerst im Hintergrund, dann an verantwortlicher Position die Geschicke der Schwarzen Husaren geleitet.

 

         Erster Wandertag der Schwarze Husaren Gindorf

Es war am 8. Oktober 1983 – vor 27 Jahren – damals starteten wir zu unserem ersten Wandertag nach Heimbach in der Eifel. Dieses Event hat sich so etabliert, dass alljährlich immer wieder neue Orte von den Schwarzen Husaren unsicher gemacht wurden und werden.

 

         Liederbuch der Schwarze Husaren Gindorf

Im Jahre 1986 wurde ein zugeigenes Liederbuch mit 25 zum Teil benoteten und illustrierten Marsch- und Wanderliedern herausgebracht, das über einige Zeit immer ein ständiger Begleiter bei unseren Zusammenkünften war.

 

         Schwarze Husaren Gindorf beim Karneval

Doch wir waren ja nicht nur schützenfestlich aktiv.Auch der Karnevalsvirus hatte uns über einige Jahre ganz schön heftig befallen. So heftig, dass wir zeitweise den Rosenmontagszug nicht mehr zu Fuß bestreiten konnten und uns auf einen entsprechend großen Wagen zurückziehen mussten. 

1987: hatten wir Karls Pinte nachgebaut

1988: hatten wir als „Die schwarzen Teufel“ ein Schiff, von dem wir erst das Segel wieder abmontieren mussten, um aus der Wagenbauhalle herauszukommen

1989: waren wir als Ärzte der Schwarzwaldklink unterwegs

und 1992: als rasende Reporter unseres neuen Lokalsenders NE-WS 89,4.

 

         10 Jahre Schwarze Husaren Gindorf

Aber werfen wir noch einmal einen Blick zurück ins Jahr 1987.

Am 13.06.1987 fand damals der Festabend zum 10-jährigen Jubiläum unserer Zuggemeinschaft im Zelt auf dem Gindorfer Kirmesplatz statt.                                               Wer diesen Abend miterlebt hat, wird sich mit Sicherheit noch an die Gesangs- und Musikkünste unseres damaligen Alleinunterhalters erinnern. Die anschließenden Kirmesfeierlichkeiten zogen sich über sage und schreibe 10 Tage hin. Begonnen haben wir damals mit unserem Zugkönigsehrenabend am 4.7.

Am 7.7. ging‘s dann weiter mit unserem „Schellebomovend“und am 9.7. feierten wir zugintern das 40-jährige Jubiläum unseres damaligen Zugführers Hubert Jungverdorben sen.

Am 10.7. veranstalteten wird dann für den ganzen Ort ein großes Platzkonzert mit den Neusser Ratsbläsern auf dem Parkplatz Granderath.

Und in der Zeit vom 11.7. – 14.7. feierten wir unser Jubiläums-„Broer-Fest“.

 

         Fackelzug der Schwarze Husaren Gindorf

Ein Jahr später, am 8.7.88 erlebte Gindorf seinen ersten Fackelzug auf Initiative unseres Zuges. Dieser zog damals über die Friedensstraße von Moll, vorbei am Haus des damaligen Brudermeisters bis zur Gaststätte Seulen und wieder zurück.

Und zwar in folgender Zugaufstellung:

Vorneweg J. Moll – Standarte und K.H. Pröpper - Fahnenoffizier

Dahinter begleiteten Reinhard Sachwitz u. W. Moll - Pechfackelträger

unseren Rolf Pascher - Schellenbaum

Auch heute ist dieser kleine Fackelzug der Schwarzen Husaren Gindorf fester Bestandteil am Broerfest-Freitag, wo wir unsere Zugkönigfeierlichkeiten unterbrechen um gemeinsam zur Königsresidenz zu ziehen.

 

         Beachparty der Schwarze Husaren Gindorf

Am 11.7.88 fand die erste Husaren - Beachparty in Gindorf statt.

Und ein Jahr später am 10.7.89 die erste, zum Teil öffentliche Husaren- Dessous-Modenschau.

Zwei Jahre später, am 15.7.91, fand dann eine weitere Modenschau statt, diesmal sogar unter Beteiligung unserer Zugfrauen.

 

         Besuch in Gindorf/Eifel der Schwarzen Husaren Gindorf

Ein weiteres Zeugnis von Kreativität und Elan in dieser Aufzählung von Aktivitäten, die aus unserer Zuggemeinschaft hervorgegangen sind, ist der am 21.11.1988 durchgeführte erste Besuch in Gindorf-Eifel, der viele, zum Teil auch persönliche Kontakte, die zum Teil noch bis heute andauern, nach sich zog.

Am 08.7.89 wurde dieses bundesländerübergreifende Engagement unseres Zuges durch einen Empfang im Haus Hartmann seitens der Stadt GV offiziell gemacht. 

 

 

          Nächster Generationswechsel bei den Schwarzen Husaren Gindorf

In 25 Jahren werden aus Kindern gestandene Männer, neue Zugkameraden sind in die Zuggemeinschaft aufgenommen worden und die Zeit ist nicht stehen geblieben.

Deshalb fasste Helmut Jungverdorben bereits früh den Entschluss, das 25-jährige Jubiläum unserer Zuggemeinschaft zu nutzen, um sich aus der Verantwortung als Zugführer zurückzuziehen, um so den Weg für eine Neuausrichtung der Zuggemeinschaft freizumachen.

Noch vor Jahresfrist 2002 übernahm Hubert Jungverdorben jun. die mit Sicherheit nicht einfache Aufgabe, die Nachfolge seines Vaters und seines Großvaters anzutreten. Sein Vertreter war zunächst Hermann Kluth und anschliessend Sascha Beckmann, welcher seit 2007 die Zugführung übernommen hat und sich seitdem gemeinsam mit Thomas Klever an seiner Seite, der Herausforderung als Mittler zwischen unserer Zuggemeinschaft und unserer Bruderschaft stellt. Beide führen das Erbe ihrer Vorgänger weiterhin so fort um nicht nur die Gemeinschaft unseres Zuges zu erhalten, zu festigen und auszubauen, sondern diese, eben unsere Zuggemeinschaft, auch zu einer festen und verlässlichen Größe innerhalb unserer Gindorfer Bruderschaft zu integrieren.

 

 

         25 Jahre Schwarze Husaren Gindorf

Da sich der Zug im Jahre seines Jubiläums in einer Umbruchphase befand um die Weichen für einen Generationswechsel zu stellen und es mehr als gewagt gewesen wäre, dann auch noch ein harmonisches Jubiläumsfest zu integrieren, wurde beschlossen, die Jubiläumsfeierlichkeiten am Ende unseres Jubiläumsjahres zu feiern.

Am 30. April 2003 wurde dann die Feier für das 25-jährige Bestehen der Schwarze Husaren Gindorf mit einem Festabend im Sportjugendheim an der Großsporthalle eröffnet.

Am 1. Mai wurde sich erneut im Foyer der Großsporthalle getroffen um bei einer Kaffeetafel und anschliessenden Grillköstlichkeiten dieses Fest harmonisch ausklingen zu lassen.

 

 

         Familienfeste der Schwarze Husaren Gindorf

Seit einigen Jahren ist das jährlich in den Sommerferien stattfindende Familienfest an der Großsporthalle Gustorf ebenso ein fester Bestandteil im Terminkalender der Schwarzen Husaren Gindorf. Neben vielen Spielmöglichkeiten für die Kinder, wie einer Olympiade, einer Fahrt ins Schwimmbad oder einigen Ballspielen, wird im Laufe des gemütlichen Grillabends eine Nachtwanderung unternommen. Nachmittags sitzt man bei Kaffee und Kuchen zusammen, abends in geselliger Runde am Grill oder Lagerfeuer und für die Nacht wird das zuvor aufgebaute Zeltlager genutzt. 

        

 

Die Reihe all der schönen und erwähnenswerten Geschehnisse und Aktivitäten ließe sich mit Sicherheit noch über viele Seiten fortsetzen mit der Nennung von Ausflügen, Weihnachtsfeiern, unserer zum Teil etwas ungewöhnlichen Art und Weise der Zugkönigsermittlung, dem über viele Jahre hinweg stattgefundenen Kappenball unseres Zuges und den vielen persönlichen Erinnerungen, die sicherlich jeder von uns mit der Zeit verbindet, die er unserer Zuggemeinschaft angehört. 

 

        

         Unvergessene Zugkameraden

Nicht unerwähnt bleiben sollten an dieser Stelle aber auch die betrüblichen Situationen und Momente, die wir mit unserer Zuggemeinschaft in diesen 25 Jahren durchlebt haben.

Vier Zugkameraden, die zu den Gründern unserer Gemeinschaft gehörten, haben wir in dieser Zeit zu Grabe tragen müssen. Nicht nur die Tatsache, dass wir mit dem Tod von Hubert Jungverdorben, Günter Wolf, Heinz Brosch und Reinhard Sachwitz liebgewordene Menschen verloren haben, hat uns jedes Mal tief getroffen, sondern vielmehr auch die Tatsache, dass wir mit dem Tod eines jeden Zugkameraden auch immer ein Stück lebendige Zuggeschichte verloren haben. - Doch verloren heißt nicht vergessen.

Deshalb haben wir unsere verstorbenen Zugkameraden auch auf unserer Website  nicht vergessen und durch das öffentliche Gedenken an diese vier Menschen im Rahmen künftiger Schützenfestgottesdienste werden wir den Geist dieser vier auch künftig immer unter uns wissen, wenn wir unsere „Broer-Feste“ feiern.

 

 

 

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